Klaus Adam zeigt für Kinder von 5 bis 8 Jahre:

Klaus Adam zaubert. Aber nicht einfach so, in dem er wie die meisten Zauberer einen Trick an den anderen reiht und dazu die altbekannten Sprüche aufsagt. Seine verblüffenden Tricks hat er in kleine Geschichten gepackt. Er präsentiert einen goldenen Würfel, der angeblich mal im Besitz von Pippi Langstrumpf war, und der – ohne dass das Publikum es merkt – in einer merkwürdigen Schatzkiste verschwindet, um dann aus einem magischen Zylinder wieder aufzutauchen. Der dicke, fette Pfannekuchen, der nicht gegessen werden möchte und deshalb aus der Pfanne abgehauen ist, trifft auf seiner Flucht einen einsamen ZiZaZauberbär, der sich einen raffinierten Zaubertrick mit einem echten lebendigen Ei ausgedacht hat, den keiner sehen will. Rotkäppchen läuft einem kleinen hässlichen Zwerg über den Weg, der seinen Namen nicht verraten will und bekommt von ihm einen magischen Zauberbeutel geschenkt, mit dem man goldene Eier zaubern kann, der kleine Däumling tritt als unsichtbarer Assistent eines schlitzohrigen Magiers auf und hilft ihm, dem Publikum vorzugaukeln, dass man ein einmal durchgeschnittenes Seil wieder zusammen zaubern kann, natürlich ohne es zu verknoten.
Klaus Adam, der Geschichtenerzähler und Verzauberer präsentiert seine magischen Geschichten wie immer mit seiner ganz eigenen Mimik und Gestik, mit Händen und Füßen und natürlich bezieht er sein Publikum auch immer wieder in das Geschehen mit ein. Dass er für seine Zaubertricks auch den einen oder anderen Zauberassistenten braucht, versteht sich von selbst.

Natürlich dreht sich auch in Klaus Adams Kantipper Kantapper Geschichte alles um einen dicken fetten Pfannekuchen, der einer armen alleinerziehenden Mutter von sieben nervigen Kids aus der Pfanne hüpft und abhaut. Dann allerdings erzählt und spielt Klaus Adam die Geschichte etwas anders, nämlich so, wie sie sich angeblich in Wirklichkeit zugetragen hat. Klaus Adam hat nämlich herausgefunden, dass der dicke, fette Pfannekuchen nicht nur einem ärgerlichen Marabu, einem seine Hände in Unschuld waschenden Mantelpavian, einem geschwätzigen Papagei und einem zaubertricksenden Bären begegnet ist, sondern auf seiner Flucht schließlich bis nach Afrika gerollt ist und sich dort von einem gefräßigen Krokodil etwas ins Ohr hat flüstern lassen…

Lang, lang ist es her. Die Geschichte spielt in den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat. Da lebten in einem Dorf ein Bauer und seine Frau. Die beiden hätten eigentlich ganz zufrieden sein können; sie waren zwar nicht reich, aber ihr kleiner Bauernhof brachte ihnen soviel ein, dass sie ein einfaches Leben ohne Luxus, aber auch ohne Armut führen konnten. Trotzdem waren die beiden nicht glücklich. Vor allem die Bäuerin blickte oft mit traurigen Augen in die Ferne und seufzte lang und herzzerreißend. Abends, wenn sie mit ihrem Mann schweigend vor dem Kamin saß, dauerte es nicht lange und sie fing leise an zu schluchzen. Und nachdem sie eine Weile geschluchzt hatte, jammerte sie mit weinerlicher Stimme:
„Ach wenn ich doch bloß ein Kind hätte! Und wenn es nur so groß wär wie mein Daumen!“
Tja, und so kam es, wie es kommen musste! Etwa neun Monate später verspürte die Bäuerin eines Mittags ein merkwürdiges Zwicken im Bauch. Sie ging in ihre Schlafkammer und legte sich ins Bett. Doch kaum lag sie flach in den Federn, da geschah es! Sie bekam ein Kind! Aber was für ein Kind! Der kleine Wurm, den sie gerade geboren hatte, war nicht größer als ein Daumen…

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Klaus Adam
Der Geschichtenerzähler

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